dieflussmaskedas Leben ist wie ein Fluss; mal brausend, mal ruhig, mit seinen höhen und tiefen... Die Flussmaske
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Töte mich!



Ramm mir ein Pflog in mein Herz,
damit es aufhört zu schlagen;
es aufhört zu lieben,
es aufhört zu rasen.

Fessel die Schmetterlinge in meinem Bauch,
damit sie nicht mehr fliegen;
aufhörn zu kribbeln,
aufhören meine Hülle zu treten.

Stech mir eine Nadel ins auge,
damit ich aufhöre zu sehen;
weder dich, die anziehenden Blicke,
noch deine Taten.

Reiß mir das Trommelfell raus,
damit ich aufhöre zu hören;
das Sanfte in deiner Stimme,
die Wärme deines Lachens.

Zertrümmer mir die Nase,
damit ich aufhöre zu riechen;
deinen Duft, so angenehm,
deine Anwesenheit so einzigartig.

Pell mir die ganze Haut vom Leib,
damit ich aufhöre zu fühlen;
deinen Atem auf mir ruhend,
deine Berührungen so wohlhabend.

Töte mich!
Nur dann werd ich aufhörn,
mein Leben auf dich zu beruhn!

*by me...
30.3.06 18:33


Sagt mir...

Was gibt es schöneres als das Leben?

(geschrieben 24.3.2006)
25.3.06 17:56


Sagt mir...

... Was gibt es schlimmeres als das Leben?
23.3.06 16:51


Richtig geritzt?

So heut wars mal wieder so weit, schon länger als nen monat hatte ich durchgehalten, keinen gedanken mehr daran verschwendet, ich dachte es sei vorbei und diesen ersten schritt es wieder anzufangen würd ich nicht mehr wagen. Na ja, falsch gedacht...

Eigentlich wars heute ja gar nicht mal so schlimm, halt net so richtig heftig, aber irgendwie kochte alles auf einmal (durch nen lächerlichen Streit mit meiner Schwester über meine Klamotten "oh gott wie lächerlich") wieder hoch; die Schule, mit ihren Noten, der langweiligen Klasse und die Stille mit meinen Freunden, der stetige Streit, die Antiiterresse die sie an mir zeigen, das Ignorieren und auch insgesamt das Unverstädnis gegenüber mir, meiner Taten, meiner Handlungen, meines Lebens eben... und natürlich der Hass, die Anwiederung vor meinem eigenen Speigelbild und meiner Art und Weise...



Alles mögen kleine Faktoren sein.
Faktoren, welche die meisten nicht einmal wirklich wahrnehmen. Faktoren, die leicht wegzustecken sind.
Faktoren, die einem lächerlich erscheinen.
Faktoren, die nicht wirklich von Bedeutung sind.
Faktoren, die es einfach nicht wert sich was anzutun.
Faktoren, die es sicherlich nicht wert sind sein Leben aufzugeben...

Doch treffen diese noch so kleinen Faktoren in einem Moment zu aufeinander, zusammen und man sieht in diesem Augenblick kein helles Licht, keine Hoffnung, nichts Positives mehr, dann tritt die Verzweiflung, Trauer, Wut und ganz besonders Hass auf... über sein Leben, über alles andere in der Welt, und vor allem über sich selbst....

Für einen Aussenstehenden mag es nur ein Tiefpunkt im Leben sein, ein Tiefpunkt wie es jeder schon einmal erlebt hat und es bestimmt auch wieder wird, vielleicht ist es das auch nur, nur das man anders damit fertig wird.

Doch warum ritzen?
Damit wird das Leben und die Welt doch auch nicht besser!
Damit verfliegen Kummer und Sorgen doch auch nicht!
Damit ändert sich doch gar nix!
Das ist doch kein Ausweg!

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Ritzen? Ein Ausweg? Keinesfalls!
Doch ein Außenstehender wird es wohl niemals begreifen...

Man spürt den Schmerz, man hat völlig zwiegespaltene Gefühle - auf der einen Seite ........... die Tränen und andererseits ein zufriedenes Lächeln auf dem gesicht. Das einzige was man spürt ist der Schmerz, der komplett ablenkt, von allem... man spürt irgendwie Leere in sich, völlig gedankenfrei... das einzige dass man fühlt ist das Brennen, das Brennen von sich selbst verursacht, von sich selbst hinzu- und weitergefügt... man genießt es richtig... das Blut, welches kurz nach der Berührung von (Teppich-) Messer und Haut, aus der Haut austritt... diese schöne, strahlende, rote Farbe, die sich in den tiefen Rinnen sammelt... das Messer wie es glänzt und das austreten des so kostbaren und wunderschönen Blutes erstmal ermöglicht... der Schmerz, der einen durchfährt, der einen ablenkt, der einen ein warmes Gefühl des Wohlbefindens ermittelt... in einem völligen trancezustand, der einen die Linien stets aufs neue rüerfahren lässt -alles scheint so faszinierend, so herrlich, so anziehend am Ritzen.

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Ein Aussenstehender würde mich nun wahrscheinlich für krank ansehen, so mag es auch scheinen, und vielleicht ist es sogar so, doch er wird niemals den Grund, die gemischten gefühle des Ritzens verstehen!

Warum Ritzen?
(vielleicht auch ein Anfang sich irgendwann umzubringen, in der Hoffnung damit schon einen Anfang getan zu haben, der es einem erleichtert, wenn man in völliger Verzweiflung ist, sich endgültig das Leben zu nehmen...)

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Ritzen ist wie eine Droge, sie lässt einen vergessen...

*by me...
21.3.06 21:16


Ab wann ist ein Mensch tot???

Gestern in Religion hatten wir wieder eins dieser Themen, welches mich die ganze Zeit beschäftigt und mir den Schlaf raubt, eines dieser Themen bei denen mir am Schluss noch mehr Fragen offen stehen wie zuvor...

Ab wann ist ein Mensch tot?

Anfangs dacht ich mir, was ist denn das für eine beschissene Frage!
Ist doch ganz klar!
...oder doch nicht?

Ab wann ist ein Mensch tot?

Das erste was mir dazu in den Sinn kam war, sobald man nicht mehr atmet, sobald das Herz aufhört zu schlagen...

Naja, ganz falsch lag ich damit ja nicht- früher zumindest.
Früher war es ganz klar definiert; keine Herzschlag, kein Atem, man kann nix machen also tot!

Aber was ist mit dem Heute? Mit dem Jetzt und Heute? Und was ist mit der Zukunft?
Heutzutage kann man was machen...

Ab wann ist ein Mensch tot?

Sicher nicht, wenn er nicht mehr atmet - denn heutzutage gibt es Beatmungsmaschinen...
Sicher nicht, wenn das Herz nicht mehr richtig will - denn heutzutage gibt es Herzschrittmacher...
Sicher nicht, wenn ein Mensch nicht mehr essen und trinken kann - denn heutzutage gibt es Infusionen...

Und so gibt es noch viele weitere Geräte, die die natürliche Körperfunktion des menschen ersetzen können, also...

Ab wann ist ein Mensch tot?

Atmung, Herzschlag, Nährstoffzunahme... können ersetzt werden.
Menschen können wiederbelebt werden; sogar vom klinischem Tod, wieder "auferstehen"!
Ist es überhaupt eine Auferstehung?
War der Mensch überhaupt wirklich tot?
Und wenn ja, wie ist es möglich, dass man wieder lebt -vom nichts ins Dasein?
Ist es eine Auferstehung Jesus gleich?

Ab wann ist ein Mensch tot?

Wie ist es möglich -man hörts von Berichten- dass ein "toter" Mensch -den die Ärzte versuchen wieder zu beleben, einer der bereits Hirntot ist, beatmet wird- dass dieser sich an das Geschehene erinnert, sich selber sieht, das Geschehene betrachtet, und sich wieder daran erinnert?

Ab wann ist ein Mensch tot?

Leute, die jahrelang im Koma liegen, Gehirnsröme zwar noch messbar sind, sind die nicht manchmal auch schon tot?
Keine Regung zeigen, seit 5..6..7... 15 Jahren, das einzige Lebenszeichen noch ein paar Gehirnströme.
Und dann die Frage, ab wann stellt man die Maschinen ab?
Ungewissheit... sie/er könnte morgen aufwachen.... Ungewissheit.... oder auch niemals...

Ab wann ist ein Mensch tot?

- wenn Mensch nicht mehr in der Lage ist ohne Maschinen leben zu können...
- wenn Mensch nicht mehr atmet...
- wenn kein Herzschlag messbar ist...
- wenn keine Gehirnströme mehr messbar sind, also wenn nur noch der Körper quasi weiterlebt...
- ....
Eine Frage, die mich noch länger beschäftigen wird und dessen Lösung ich wohl nie mit hundert Prozent finden werde...

Ab wann ist ein Mensch tot?


by Flussmaske...
18.3.06 20:19


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